{"id":120,"date":"2021-09-23T16:14:21","date_gmt":"2021-09-23T14:14:21","guid":{"rendered":"https:\/\/bb2030.fuerbeispiele.ch\/?page_id=120"},"modified":"2022-03-14T16:56:51","modified_gmt":"2022-03-14T15:56:51","slug":"technik","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/bb2030.fuerbeispiele.ch\/?page_id=120","title":{"rendered":"Logistiker\/in EFZ"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-thumbnail\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/bb2030.fuerbeispiele.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Reto-1-150x150.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-999\" srcset=\"https:\/\/bb2030.fuerbeispiele.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Reto-1-150x150.png 150w, https:\/\/bb2030.fuerbeispiele.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Reto-1-300x300.png 300w, https:\/\/bb2030.fuerbeispiele.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Reto-1-230x230.png 230w, https:\/\/bb2030.fuerbeispiele.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Reto-1-350x350.png 350w, https:\/\/bb2030.fuerbeispiele.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Reto-1-480x480.png 480w, https:\/\/bb2030.fuerbeispiele.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Reto-1.png 513w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><figcaption><em>Autor: Reto Johann (RJO)<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Alles dreht sich immer schneller und dynamischer in der gesamten Versorgungskette. Heute Bestellen morgen liefern. Die Verf\u00fcgbarkeit muss zu 100% permanent sichergestellt werden, zu m\u00f6glichst tiefen Kosten in bester Qualit\u00e4t. Die Globalisierung, Digitalisierung und Automatisation pr\u00e4gen die Logistik stetig. Innerhalb k\u00fcrzester Zeit werden neuen innovative Technologische Fortschritte erzielt und im Markt eingef\u00fchrt. Der Kostendruck und Wettbewerb ist hoch, daher suchen Unternehmen nach L\u00f6sungsans\u00e4tze um Kernprozesse innerhalb der Logistik zu standardisieren sowie Kostenbl\u00f6cke zu minimieren. Dies widerspiegelt sich unteranderem in folgenden Bereichen<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>K\u00fcnstliche Intelligen<\/strong>z bergen entscheidende Potenziale f\u00fcr die Logistikbranche, denn mit ihrer Nutzung k\u00f6nnen Prozesse effizienter gestaltet, Daten leichter erfasst und auch Ausfallzeiten verhindert werden. Lager-Roboter, Selbstfahrende Lieferfahrzeuge oder Gabelstapler sind heute so feinf\u00fchlig, dass sie im Logistik-Zentrum direkt neben menschlichen Arbeitern zum Einsatz kommen k\u00f6nnen.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Digitale Vernetzung der Supply Chain <\/strong>strategische Partner vernetzten sich mit Logistikdienstleister durch leistungsf\u00e4hige Informationstechnologien, funktionierenden Schnittstellen an die Distributions- und Warenwirtschaftssysteme. Dabei werden gemeinsame intelligente Lieferl\u00f6sungen angestrebt.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Die Aufgaben und Anforderungen in der Logistik und dem Supply Chain Management ver\u00e4ndern sich daherschleichend. Zunehmend werden digitale Kompetenzen im Bereich des operativen Warenflusses (Planung, Steuerung) immer wichtiger. Das klassische Berufsbild des Logistikers ist in einem laufenden Umbruch und wird sich stark ver\u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<p>Das sagen Lernende \u00fcber ihre Berufswahl:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Lehre bei Coop: Logistiker\/-in EFZ und Logistiker\/-in EBA\" width=\"1170\" height=\"658\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/0lKdzqz5JrY?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ausrichtung und strategische Stossrichtung Kanton<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>\u201cBerufsbildung Luzern f\u00fcr die Welt von morgen\u201d<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Berufsbildung Luzern will die Welt von morgen mitgestalten. Das Zukunftsbild orientiert sich an der Vision und zeigt auf wohin die Reise gehen soll. Daf\u00fcr wurden 7 Handlungsfelder respektiv F\u00fchrungsgrunds\u00e4tze entwickelt. Die F\u00fchrungsgrunds\u00e4tze richten sich an alle Personaleinheiten, denn nur wenn ein gemeinsames Verst\u00e4ndnis und eine gute Beziehung gepflegt wird, k\u00f6nnen anspruchsvolle Ziele verfolgt werden. Die Grunds\u00e4tze sollen in Teams gemeinsam reflektiert werden damit die Grundlage f\u00fcr Erfolg und Innovation der Zukunft geschafft werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p><em><u>Zukunftsbild:<\/u><\/em><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Bildung, Lernen und Beratung finden in virtuellen und in physischen R\u00e4umen statt.<\/li><li>Lernprozesse sind untereinander vernetzt und aufeinander abgestimmt<\/li><li>Lernen und Transfer wird verbindlich angeleitet und begleitet, erfolgt aber auch selbstorganisiert und in Netzwerken<\/li><li>Didaktik kommt vor Technologie. Lernr\u00e4ume unterst\u00fctzen Lernprozesse und Transfer.<\/li><li>Die Schule ist ein Ort der Interaktion, der Erlebnisse, der fachlichen Vertiefung und Vernetzung.<\/li><li>Lernende werden in ihrer Pers\u00f6nlichkeitsentwicklung individuell begleitet.<\/li><li>Beratung und Information unterst\u00fctzt Personen jeden Alters individuell und verbindlich bei der Gestaltung der Bildungs- und Erwerbslaufbahn sowie bei der Bew\u00e4ltigung von \u00dcberg\u00e4ngen.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><em><u>Werte, F\u00fchrungsgrunds\u00e4tze, 7 Handlungsfelder:<\/u><\/em><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/bb2030.fuerbeispiele.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Bild1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-875\" width=\"404\" height=\"513\" srcset=\"https:\/\/bb2030.fuerbeispiele.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Bild1.png 348w, https:\/\/bb2030.fuerbeispiele.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Bild1-236x300.png 236w, https:\/\/bb2030.fuerbeispiele.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Bild1-230x293.png 230w\" sizes=\"auto, (max-width: 404px) 100vw, 404px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<ol class=\"wp-block-list\" type=\"1\"><li>Angebot f\u00fcr alle Anspruchsniveaus und Altersgruppe<\/li><li>Enge Zusammenarbeit mit strategischen Partnern<\/li><li>Beratungs- und Unterst\u00fctzungsangebote ausbauen<\/li><li>Sek 2 Abschlussquote der 25-J\u00e4hrigen auf 98% er- h\u00f6hen<\/li><li>Neue Bildungsformate entwickeln<\/li><li>Mitarbeitenden bef\u00e4higen, neue Rollen einzunehmen<\/li><li>Exzellente Resultate durch kontinuierliche Verbesserungen erreichen<\/li><\/ol>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Innerhalb der Dienststelle Berufs- und Weiterbildung werden bereits \u00fcbergeordnete Projekte angestossen damit die Rahmenbedingungen f\u00fcr die zuk\u00fcnftigen Bed\u00fcrfnisse aufgegleist sind. Die Digitale Transformation und Unterrichtsentwicklung werden als strategische Schwerpunkte innerhalb der Berufsschule festgelegt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Auftrag an die Berufsschulen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Statement Christof Spoering: <em>\u201c&#8230;neue Wege gehen, so kann man neues lernen, Mut zum Scheitern geh\u00f6rt auch dazu&#8230;\u201d<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die Bildungsangebote der beruflichen Grundbildung und Qualifikationsverfahren sind durchg\u00e4ngig handlungskompetenzorientiert. Die Lernprozesse der Lernenden werden mit digitalen Technologien, Labors, Plattformen etc.&nbsp; Wirkungsvoll unterst\u00fctzt und untereinander abgestimmt. Die Berufsbildung ist f\u00fchrend in der vernetzten und lernort\u00fcbergreifenden F\u00f6rderung von Zukunftskompetenzen (=\u00fcberfachliche Kompetenzen, ICT-Kompetenzen etc.). Abgeleitet aus den Handlungsfelder sollen innerhalb der Berufsschulen Fachspezifische Ziele definiert werden um daraus neue Konzepte mit zu entwickeln und um zusetzten. Von dem Leiter DBW, Luzern wird ein pragmatisches Vorgehen gefordert.<\/p>\n\n\n\n<p><em>So nach dem Slogan:\u201d in kleinen Schritten eine stetig und laufende weiterentwickeln vorantreiben und so die Welt gestalten..<\/em>.\u201d<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Entwicklung Berufsbild Logistiker EFZ<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Zusammenarbeit Lernorte<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Lernenden sollen w\u00e4hrend der gesamten Ausbildung darin unterst\u00fctzt werden, Theorie und Praxis miteinander in Beziehung zu bringen. Eine Zusammenarbeit der Lernorte ist daher von zentraler Bedeutung, die Vermittlung der Handlungskompetenzen ist eine gemeinsame Aufgabe. Jeder Lernort leistet seinen Beitrag unter Einbezug der anderen Lernorte. Durch gute Zusammenarbeit kann jeder Lernort seinen Beitrag laufend \u00fcberpr\u00fcfen und optimieren. Die Handlungskompetenzorientierung ist bereits schon ein Bestandteil des aktuellen Bildungsplans. Dies erh\u00f6ht die Qualit\u00e4t der beruflichen Grundbildung. Eine erfolgreiche Umsetzung der Lernortkooperation wird durch entsprechende Instrumente unterst\u00fctzt. In Anbetracht der Weiterentwicklung Berufsbild Logistik 2030 werden aus den verschiedenen Lernorten gemeinsame Projektorganisationen (Berufsverband, Berufsschullehrer, Vertreter Betrieb) gebildet.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem Ziel: Einerseits den zuk\u00fcnftigen Logistischen Ver\u00e4nderungen und Anforderungen der Grundbildung gerecht zu werden andererseits neue Kompetenzen innerhalb des Bildungsplans weiterzuentwickeln und integrieren:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Digitalisierung<\/li><li>Handlungsorientierung und Praxistransfer<\/li><li>Transversalen Kompetenzen (\u00fcberfachliche Kompetenzen) welche zuk\u00fcnftig an Bedeutung gewinnen werden<\/li><li>Selbstgesteuertes Lernen<\/li><li>Vernetzung innerhalb der Lernorte<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Aspekte der Digitalisierung und Zukunftsorientierung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die laufenden Weiterentwicklungen und Fortschritte innerhalb der Digitalisierung, \u00f6ffnen neue T\u00fcren und Ans\u00e4tze f\u00fcr zeitgerechtes digitales Lernen. Die Abstimmung und Vernetzung innerhalb der Lernorte werden als wichtiger Baustein angesiedelt. Daraus sind die folgenden Weiterentwicklungsmassnahmen innerhalb von den definierten Arbeitsgruppen bereits in Umsetzung oder zumindest wurde ein Projektauftrag aufgesetzt. Diese Massnahmen sind nach Kurz, Mittel- und Langfristigkeit sortiert:<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Kurz- Mittelfristige Massnahmen:<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Digitaler Schulstoff<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ab diesem Schuljahr wurde der gesamte Schulstoff in das OneNote implementiert. Der Verband stellt das Lernmittel auf der Homepage zur Verf\u00fcgung. Der Lehrer f\u00fchrt die Lernenden Schrittweise in diesem Implementierungsprozess an. Die Lernenden sind neu voll digital unterwegs (BYOD). Des Weiteren wird die gesamte Planung nach AVIVA mit der Applikation OneNote verkn\u00fcpft. Aktuell wird eine Digitale Toolbox-Werkzeugkiste entwickelt. Dieses Digitale Gef\u00e4ss wird zentral vom Verband zur Verf\u00fcgung gestellt. Neben kurzen, inhaltlichen Hintergrundinformationen bietet die Toolbox praxisorientierte Vorlagen, Checklisten und Linklisten zum Downloaden. Dabei sehe ich f\u00fcr meinen Unterricht M\u00f6glichkeiten der Weiterentwicklung im Bereich selbstgesteuertes Lernen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Langfristige Massnahmen:<\/u><\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Digitale Firma<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Zusammen mit dem Verband wird ein digitales Schulzimmer in Form einer Firma aufgesetzt. Dies erm\u00f6glicht in einer digitalen Lernumgebung kompetenzorientiertes Lernen zeitgerecht digital zu vermitteln. Dabei spielt Handlungsorientiertes \u2013 und selbstorganisiertes Lernen eine zentrale Rolle. Diese Plattform bietet weitere Optionen f\u00fcr die Entwicklung von neue Bildungsformate zum Beispiel eine Kombination von E-Learning, Pr\u00e4senz, Coaching Sequenzen etc. Und kann modular weiterausgebaut werden bei neuen technologischen Betriebsmitteln in der Logistik.<\/p>\n\n\n\n<p>Abschliessen ist zu erw\u00e4hnen, dass die oben genannte Massnahmen abgeleitet aus den Handlungsfeldern sowie zuk\u00fcnftigen Anforderungen evaluiert wurden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Konsequenzen f\u00fcr Lehrpersonen<\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Anforderungsprofil und Rollenverst\u00e4ndnis Lehrpersonen<\/h4>\n\n\n\n<p>Der Innovationszyklus von technologischen Erneuerungen hat an Schnelligkeit zugenommen. Die Lernenden bringen bereits aus der Vorschule Grundkenntnisse und ein Vorwissen mit. Die vom Verband vorgegebenen digitalen Lehrmittel m\u00fcssen im Unterricht aktiv eingesetzt und genutzt werden. Die Lehrpersonen m\u00fcssen ausgebildet sein, um vor Ort First Level Support f\u00fcr ICT Fragen und Installationen bieten zu k\u00f6nnen. Digitale Kompetenzen werden zuk\u00fcnftig gefordert und im Bereich Software und Hardware erweitert. Ein ICT Zertifikat ECDL oder SIZ Smart wird als Basis vorausgesetzt. Die Rolle der Lehrperson ver\u00e4ndert sich. Es werden erweiterte Fertigkeiten gefordert, zum Beispiel, dass ein didaktisches Design im Bereich Digitale Lernumgebung angepasst und\/oder weiterentwickelt werden kann. Nicht nur in der Anwendung wird die technische Sicherheit verlangt, sondern auch in der Evaluation von neuen und passenden Applikationen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Schule wird als Lernort positioniert, wo man gerne hinget. Die klassische Wissensvermittlung wird reduziert durch vermehrte Coaching Sequenzen und individuelle Begleitung von Lernenden kompensiert (siehe auch SOL). Ein breites Netzwerk innerhalb der Wirtschaft und Branche hilft eine partnerschaftliche (u.a. Betriebe) Zusammenarbeit aufzubauen damit weitere Synergien auch im Bereich Handlungskompetenzorientierung, Transversale Kompetenzen sowie Digitalisierungsprojekte genutzt werden k\u00f6nnen. Weitere wichtige Skills-Anforderungen f\u00fcr die Zukunft sind Zusammenarbeit in Teams, aktiver Erfahrungsaustausch und offen sein f\u00fcr neues.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Beispiel Transversale Kompetenzen Berufsfeld Logistiker<\/h4>\n\n\n\n<p>Nachfolgend wird eine transversale Kompetenz zum Berufsfeld des Logistikers EFZ aufgezeigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Handlungskompetenz &#8211; G\u00fcter kontrollieren geplante Lieferung<br>Die Logistiker EFZ nehmen Lieferungen entgegen, kontrollieren diese, identifizieren die G\u00fcter und weisen falsche oder besch\u00e4digte G\u00fcter zur\u00fcck<\/p>\n\n\n\n<p><em>Die Bestelldokumente erhalten die Lernenden von ihrem Vorgesetzten. Die Anlieferungen sind terminiert und bekannt. Der Lernende bereitet sich gem\u00e4ss dem Handbuch <u>selbst\u00e4ndig<\/u> auf die Anlieferung vor. Er plant die ben\u00f6tigte Fl\u00e4che innerhalb der Wareneingangszone. Alle <u>ben\u00f6tigen Hilfsmittel<\/u> (Deichselger\u00e4t, MD-Ger\u00e4t, Laptop, Scanner, Taschenrechner etc.) m\u00fcssen am Arbeitsplatz innerhalb der WE-Zone bereitgestellt werden. Sobald der Camion eintrifft nimmt der Lernende den Frachtf\u00fchrer in Empfang. Die <u>Gespr\u00e4chsf\u00fchrung<\/u> \u00fcber nimmt der Lernenden selbst\u00e4ndig. Dabei kann er auf einen <u>Fragekatalog<\/u> zur\u00fcckgreifen. Die Kontrolle der Sicherung des Lastwagens f\u00fchrt der Lernende <u>gemeinsam<\/u> mit d<u>em Frachtf\u00fchrer<\/u> durch. Die einzelnen Arbeitsschritte bei der Verarbeitung vom Wareneingang werden anhand einem <u>Arbeitsdokument \/ Checkliste<\/u> vorgegeben und m\u00fcssen schrittweise <u>dokumentiert<\/u> werden. Bei <u>Abweichungen<\/u> der Lieferung (Sch\u00e4den, Mengen etc.) oder <u>besondere Vorkommnisse<\/u> muss ein Schadenformular inkl. Anpassung der Lieferscheine vorgenommen werden. Die Priorisierung erfolgt durch den Lernenden. Sobald die Ware gem\u00e4ss Q-Merkmale kontrollier<u>t<\/u> und bereit zur Einlagerung steht entscheidet der Lernende selbst\u00e4ndig die Reihenfolge der Materialbuchungen. Er f\u00fchrt die Systemtechnischen Aktivit\u00e4ten im<u> Lagerverwaltungssystem<\/u> aus. Die G\u00fcter werden dem internen Transport physisch \u00fcbergeben und Palettenregal eingelagert. Der Lernende <u>\u00fcberpr\u00fcft<\/u> die einzelnen Arbeitsschritte auf Vollst\u00e4ndigkeit. Das gesamte Dossier inkl. Buchungsjournal wird am Schluss dem Vorgesetzten zur Kontrolle \u00fcberreicht. Als Abschluss erfasst der Lernende \u201cLearnings\u201d in seiner <u>pers\u00f6nlichen Lerndokumentation<\/u>.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Selbstgesteuertes Lernen<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Aufmerksamkeit in diesem Prozess sollte darauf gerichtet werden, den Lernenden lernen m\u00f6glichst selbst\u00e4ndig zu lernen, Probleme zu l\u00f6sen sowie ihre Pers\u00f6nlichkeit weiterzuentwickeln. Die Lernenden sollen bef\u00e4higt werden Ziele zu setzten, Informationen mit geeigneten \u201cStrategien\u201d aufzunehmen und zu verarbeiten. Der Lernprozess wird eigenst\u00e4ndig in Gang gesetzt. Der Lernende muss \u00fcber eine Reihe von Kompetenzen verf\u00fcgen (Transversale Kompetenzen) bzw. Lernstrategien, die es ihm erm\u00f6glichen die bestehenden Spielr\u00e4ume f\u00fcr das eigene Lernen zu nutzen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Zeitplanung, Zusammenarbeit mit Lernpartnern, Nutzung von Medien und anderen Hilfsmitteln<\/li><li>Selbst\u00e4ndige Motivation<\/li><li>Planung, \u00dcberwachung und Regulation des Lernprozesses<\/li><li>Kognitive F\u00e4higkeiten<\/li><li>Kritische Pr\u00fcfung<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Bei der Umsetzung soll der Lernende behutsam und aufbauend an diese Form herangebracht werden. Eine ausreichende Einf\u00fchrung in das selbstgesteuerte Lernen ist zwingend n\u00f6tig. Da die unterschiedlichen Lernstrategien und Kompetenzen bewusst gemacht sowie aktiviert werden m\u00fcssen. Es braucht klare Regeln. Das Unterrichtsmaterial muss in Lernaufgaben gut vorbereitet, begr\u00fcndet und priorisiert sein. In diesem Punkt bietet die Digitalisierung eine grosse Auswahl an Applikationen und Hilfsmittel an. Selbstgesteuertes Lernen bedeutet auch, dass die Lehrperson von der aktiven Wissensvermittler Rolle wegkommt und die Rolle der Lernbegleitung \u00fcbernimmt.<\/p>\n\n\n\n<p>Merke: Die Idee von SOL ist nicht, dass die Lernenden m\u00f6glichst viel allein lernen, sondern dass die lernenden abgeholt werden so sie stehen und darauf aufgebaut wird. Was wollt ihr? Was braucht ihr?<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fazit<\/h3>\n\n\n\n<p>Alles schreit nach digitalem Unterricht. Ich bin jedoch der Meinung nebst allen digitalen Fortschritten ist das Haptische weiterhin sehr wichtig. Die Handschrift oder eine Skizze sind manchmal hilfreicher und zielf\u00fchrender als der Bildschirm. Der Didaktische Ansatz muss zwingend an erster Stelle vor der Technologie gesetzt werden. Die gute Mischung machts aus.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/bb2030.fuerbeispiele.ch\/?p=589\">Pr\u00e4sentation\/Arena<\/a> &#8211; <a href=\"https:\/\/bb2030.fuerbeispiele.ch\/?page_id=63\">Informatiker\/in EFZ<\/a> &#8211; <a href=\"https:\/\/bb2030.fuerbeispiele.ch\/?page_id=79\">Fachmann\/Fachfrau Betriebsunterhalt EFZ<\/a> &#8211; <a href=\"https:\/\/bb2030.fuerbeispiele.ch\/?page_id=118\">Polymechaniker\/in EFZ<\/a> &#8211; <a href=\"https:\/\/bb2030.fuerbeispiele.ch\/?page_id=120\">Logistiker\/in EFZ<\/a> &#8211; <a href=\"https:\/\/bb2030.fuerbeispiele.ch\/?page_id=2\">Metallbauer\/in EFZ Fachrichtung Metallbau<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alles dreht sich immer schneller und dynamischer in der gesamten Versorgungskette. 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